run for their lives

David: 

"Als mein Vater vor gut 6 Jahren auf die Idee kam, für den guten Zweck nach Bosnien zu laufen, war ich im ersten Moment nicht begeistert, da damit viel Arbeit auf uns zukommen sollte. Schon in der Vorbereitung und erst Recht während des Laufes habe ich allerdings gemerkt, dass es für meinen Vater eine Herzensangelegenheit war. Er ist jeden Tag (2x 15-20 km) bei jeglichen Wetterbedingungen gelaufen und dass auch ohne Unterstützung der Einheimischen oder sonstiger Aufmerksamkeit. Auch als er durch Erkältung und Krankheit geschwächt war, hat er den Lauf hoch motiviert fortgesetzt und keine Verschnaufpause eingelegt. Das alles hat mich nachhaltig geprägt und macht mich auch heute noch sehr stolz. Dieser Wille, das Ziel immer vor Augen zu haben und nur in eine Richtung „immer nach vorne“ zu laufen.

Durch den Lauf haben wir einen sehr guten Grundstein gelegt und unterstützen seit dem einen Verein, der vor Ort bedürftige Familien mit dem Notwendigstem versorgt. Über diesen Verein haben wir die Möglichkeit bekommen Häuser für ausgewählte Familien zu finanzieren und auch selber aufzubauen."


Judith:

"Durch David bin ich auf die Missstände der Menschen in Bosnien aufmerksam geworden. In einem unserer Gespräche hat er mir davon erzählt, was sein Vater Karl-Heinz und der Verein „run for their lives e.V.“ eigentlich genau machen und vor allem schon gemacht haben. Bei einem Friseurbesuch bei „weiperfriseure“ in Havixbeck habe ich dann im Wartebereich das Buch über den Lauf nach Bosnien gesehen und ein wenig darin geblättert. Darüber hinaus hat mir Karl-Heinz Weiper noch weitere tiefe Einblicke in das Leben der Menschen in Bosnien gegeben. Außerdem hat er mir noch von der Möglichkeit erzählt, wie man bedürftigen Familien ein sicheres Dach über dem Kopf ermöglichen kann.

Als mir David sagte, dass er seine Förderung dafür nutzen wolle den Verein „run for their lives e.V.“ zu unterstützen, kam mir ebenfalls die Idee hier tätig zu werden, da ich durch die vielen Erzählungen und Bilder sehr beeindruckt von dem Projekt bin und gerne einen Teil dazu beitragen möchte.“